LYDIA erstmals im Harz

Eine Woche nach der erfolgreichen Premiere des Musicals „Lydia – die Purpurhändlerin“ in Niedersachsen geht es mit allen Kulissen, Kostümen und Requisiten auf die Reise von Burgdorf nach Seesen an den nordwestlichen Harzrand. Am Sonntag, 30. Oktober 2016, findet die zweite Aufführung in der vollbesetzten Aula im Schulzentrum statt.

Die Premiere liegt gerade eine Woche zurück und schon geht es weiter. Am Samstagmorgen, 29. Oktober, finden sich die Helfer für den Transport in Burgdorf zusammen. Alles – von den beiden monumentalen Säulen bis zum Kerzenleuchter für die Tisch-Szene bei Lydia – muss übersichtlich und geschickt verladen und schließlich wohlbehalten nach Seesen transportiert und auf einer neuen Bühne aufgebaut werden. Das erfahrene Team um Klaus-Peter Schäfer nimmt diese Herausforderung an und bringt alles sicher ans Ziel – auch ein zunächst vermisstes Obstkörbchen mit Apfelsinen taucht am Samstagabend wieder auf…

Und am Sonntagnachmittag, 30. Oktober, stellt sich neben aller Vorfreude auf die zweite Aufführung für alle Mitwirkenden auch vielfältige Nervosität ein. Eine kleinere Bühne, ungewohnte Nebenräume für die Requisiten und Kostüme, eine voll besetzte Aula sowie neue Hauptdarsteller, da die Hauptrollen teils doppelt bis dreifach besetzt sind: Es bleibt nicht viel Zeit zum Eingewöhnen, Organisieren und Lösen kleinerer und größerer Herausforderungen. Aber schon gleich nach den ersten Takten des Orchesters geht es mit dem gesamten Chor los – das Musical beginnt. Alle neuen Hauptdarsteller, aber auch der Chor und das Orchester sind wieder mit ganz viel Spielfreude mit dabei. Manche „Nebenrollen“ entwickeln sich dabei wieder zu heimlichen Publikumslieblingen.

Hektisch geht es während der Aufführung hinter der Bühne zu, aber davon bekommt der Zuschauer nicht viel mit. Kulissenumbau, das Arrangieren der Requisiten und rasche Umkleiden der Darsteller, die in mehreren Rollen oder Tänzen zu sehen sind: für 190 einzelne Szenen muss alles Hand in Hand laufen.

Viel Beifall und spontanes Lachen oder Zujubeln, aber auch gespannte Stille, und am Ende hört man wieder viele begeisterte und überraschte Stimmen. Gute drei Stunden wurden alle mitgenommen durch die Geschichte der Lydia, von der man eher am Rande mal etwas gehört oder in der Bibel gelesen hat. Die vielen liebevollen Details, die Tänze, die Kostüme und Kulissen bleiben neben der Musik und dem Schauspiel in lebhafter Erinnerung. Die aufführenden Kinder und Jugendlichen haben wieder Großartiges geleistet und ernten „standing ovations“. Martin Lütge nennt am Ende in seinen Dankesworten namentlich einige, die stellvertretend für die vielen Mithelfer stehen, die in ihrer Freizeit zum Gelingen der Aufführung und des Musicalprojekts beigetragen haben.

Und während die Zuschauer die Heimfahrt antreten, ist es wieder das Kulissen- und Requisiten-Team, das mit zu den letzten in der Aula des Schulzentrums in Seesen gehört, um alles wieder für die Reise zu verstauen...

Auf Wiedersehen in Burgdorf! (Samstag, 12. November und Sonntag 13. November 2016, s. Terminübersicht)

 

Weitere Aufführung im Harz

Die „Mini-Tournee“ führt nach zwei weiteren Aufführungen in Burgdorf alle am Sonntag, 20. November 2016, nochmals in den Harz:

In der Stadthalle in Osterode findet die vorletzte Aufführung des Musicals statt. Kartenreservierungen sind noch möglich unter lydiakarten@email.de (Reservierungsgebühr pro Karte 3 EUR).